Membranflüssigkeitspumpen

Membranflüssigkeitspumpen arbeiten nach dem Prinzip der Volumenreduzierung mit Hilfe einer flexiblen Membran, angetrieben durch eine Kurbel.

  • Geeignet für aggressive Medien
  • Langlebige Membran
  • Flexible Einsatzmöglichkeiten
  • Hermetische Dichtigkeit
  • Selbstansaugend
  • Trockenlaufsicher
  • Niedriger Laufgeräuschpegel 
  • Volumenstrom bis zu 1.1 l/min (0.04 cfm), Ansaughöhe bis zu 6 mH2O (17.4 in.Hg), Druckhöhe bis zu 60 mH2O (85 psi) 

 

Technischer Überblick

In Membranflüssigkeitspumpen bewegt sich im Pumpenkopf eine flexible Membran auf und ab. Diese Bewegung entsteht durch Verbindung der Membran mit einem Pleuel, das mit Hilfe eines an der Motorwelle montierten Exzenters bewegt wird. Bei der Abwärtsbewegung wird Flüssigkeit in die Pumpenkammer gesaugt, die dann bei der Aufwärtsbewegung wieder ausgestoßen wird. Im Pumpenkopf montierte Einweg-Ventile steuern dabei die Richtung des Volumenstroms. Membranflüssigkeitspumpen zeichnen sich durch ihre Kompatibilität mit aggressiven Medien, geringe Laufgeräusche und lange Lebensdauer aus.

Membranflüssigkeitspumpen eignen sich besonders für Anwendungen, in denen chemische Kompatibilität und lange Lebensdauer wichtig ist, z.B. in digitalen Tintenstrahldrucksystemen, als Absaugpumpe in Laboranalysegeräten und in einer Vielzahl an medizintechnischen Anwendungen oder jedes Mal wenn eine effiziente und zuverlässige Pumpenlösung benötigt wird.