Spritzenpumpen füllen einen Spritze mit einer gewählten Flüssigkeit füllen (Aspiration) und entleeren diese dann wieder (Dispensieren) nachdem mit einem Ventil der Flüssigkeitspfad umgeschaltet worden ist.


  • Geeignet für Gas und Flüssigkeiten
  • Trockenlaufsicher
  • Einfaches Vorbefüllen (Priming)
  • Fließrichtung frei wählbar
  • Breiter Volumenbereich (µl bis zu mehreren ml)
  • Breiter Flussratenbereich (0.3 nl bis 625 ml/min)
  • Druckstabil bis zu 7 bar
  • Lange Lebensdauer
  • Hohe Präzision und Genauigkeit
  • Wartungsfreier Betrieb

 


Technischer Überblick

 

Spritzenpumpen bestehen typischerweise aus den folgen drei Komponenten: Antriebsmechanismus, Spritze, Schaltventil.

Der einfachste Fall ist ein 3-Port (2-Wege) Ventil, bei dem ein Anschluss immer mit der Spritze verbunden ist, ein Anschluß als Einlaß benutzt wird, und der dritte als Auslass.

Der Arbeitsablauf kann wie folgt beschrieben werden:

Die Spritze wird komplett entleert (der Kolben fährt nach oben) und der Antriebsmechanismus wird initialisiert um sicherzustellen, dass das System vom richtigen Startpunkt aus arbeitet. Das Schaltventil wird auf die Einlassposition geschaltet und die Spritze wird mit Flüssigkeit befüllt (der Kolben fährt nach unten).

Anschließend wird das Ventil in die Auslassposition geschaltet und das abzugebende Volumen dispensiert (der Kolben fährt nach oben). Dies kann wiederholt werden bis die Spritze ganz entleert ist. Danach muss wieder neue Flüssigkeit aufgezogen werden.

Vor dem eigentlichen Arbeiten muß die Spritze vorbefüllt (geprimt) werden. D.h. dass das gesamte System vom Flüssigkeitsvorratsbehälter bis zur Spritze mit dem zu pippentierenden Medium befüllt werden muss, ohne, dass Luft ins System gelangt.

Üblicherweise genügt es, die Spritze zweimal mit dem Medium zu befallen und wieder zu entleeren, um die Luft zu entfernen.

Die Spritzenpumpe kann auch nur als Gaspumpe benutzt werden. Die sogenannte Systemflüssigkeit wird genutzt, um die eigentliche Flüssigkeit in eine Pipettenspitze oder ein anderes Reservoir anzusaugen. Das direkte Pipettieren arbeitet jedoch präziser.

Der Antriebsmechanismus ist für jahrelangen wartungsfreien Betrieb ausgelegt. Lediglich das Schaltventil, die Spritze und die Schlauchleitungen sind den Flüssigkeiten ausgesetzt und müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden. TriContinents Schalventile halten bis zu 4 Millionen Schaltzyklen aus, dies wurde in einer

Studie im Vergleich mit Wettbewerbsventilen gezeigt.

TriContinent stellt ein umfassendes Portfolio an verschiedenen Spritzenpumpen für einen großen Bereich von Anwendungen her. Der Industriestandard, die C-Series Pumpen, stellen die höchste Genauigkeit und Präzision zur Verfügung, während die AccuPump und die BasePump günstige Lösungen für eine

Vielzahl von Standardanwendungen sind. Die verfügbaren Spritzenvolumen reichen dabei von 50 µl bis zu 12.5 ml (C-Series).