Air Displacement Pumpen funktionieren wie elektronische Handpipetten. Sie saugen Flüssigkeit von einem Gefäß in eine abnehmbare Pipettenspitze und geben sie in ein anderes Gefäß wieder ab.

  • Trockenlaufsicher
  • Können Gas und Flüssigkeiten pumpen
  • Kein Vorbefüllen nötig
  • Weiter Volumenbereich von µl bis zu wenigen ml
  • Breiter Flußratenbereich von nl/min bis zu 250 ml/min
  • Sehr genau und präzise
  • Lange Lebensdauer
  • Wartungsfreier Betrieb
  • Können mit transparenten oder leitfähigen (schwarzen) Spitzen betrieben werden

 


Technischer Überblick

 

Air Displacement Pumpen arbeiten so, daß sie die Luft aus einem Reservoir verdrängen indem sie einen Kolben in dieses Reservoir einbringen. Wird der Kolben wieder herausgezogen entsteht ein Unterdruck der die zu pipettierende Flüssigkeit in eine austauschbare Spitze saugt. Die Flüssigkeit soll dabei absichtlich nicht in die Pumpe gelangen.

Es gibt dabei zwei Möglichkeiten den Kolben gegenüber dem Zylinder abzudichten. Die einfachste ist die „statische“ Dichtung bei der die Dichtung fest mit dem Zylinder verbunden ist und der Kolbe durch die Dichtung hindurch in den Zylinder geschoben wird.

Die andere Möglichkeit ist eine „dynamische“ Dichtung zu verwenden die mit dem Kolben verbunden ist und mit ihm im Zylinder hin und her geschoben wird genau wie in einer Spritze. Diese zweite Art wird von den TriContinent Air Displacement Pumpen verwendet.

 

Typischerweise wird eine Air Displacement Pumpe auf einen Roboter montiert der es ermöglicht sie über eine Plattform zu bewegen auf der die verschiedensten Gefäße stehen können wie z.B. Eppendorfgefäße, Röhrchen oder Mikrotiterplatten, die verschieden Flüssigkeiten wie Proben oder Reagenzien enthalten. Typische Anwendungen sind Probenvorbereitung, Probenumformattierung, Verdünnungsreihen, Reaktionsvorbereitung (z.B. für ELISA oder PCR).

 

TriContinent führt zwei Arten von Air Displacement Pumpen, die Z-Pumpen und die iZ-Pumpen.

Die Z-Pumpe ist sozusagen die Standardpumpe die nur die Möglichkeit Flüssigkeiten anzusaugen und wieder abzugeben bereithält während die iZ-Pumpe aktiven Spitzenabwurf, kapazitive und druckbasierte Flüssigkeitsspiegelmessung (LLD), Detektion verstopfter oder beschädigter Pipettenspitzen sowie die Aufnahme von Druckkurven bereitstellt die zum Beispiel zum Verifizieren des Pipettiervorgangs herangezogen werden können.

Die iZ-Pumpe hat alle notwendige Steuer- und Kommunikationselektronik bereits an Bord.